Entrückung und Präsenz – wie komme ich in glückselige Meditation?

Entrückung = Verzückung?

Ertappt Ihr Euch auch hin und wieder dabei, wie Ihr versucht eine „ach so weit entfernte“ göttliche Verbindung zu erreichen, um in die Glückseligkeit zu kommen? Oft nennen wir es ja auch noch so distanziert: „Höheres Selbst“ (irgendwo weit da oben), „Über-Ich“ oder zwar den „Innewohnenden“ und trotzdem meint mein Köpfchen, ich müsste tief, tiiiiiiiiief tauchen um dort anzukommen 😀

Ich weiß, dass ich damit nicht alleine bin und bin unendlich dankbar dafür, dass dieses Missverständnis mittlerweile nur noch hin und wieder in mir auftaucht und ich dann leicht wieder herausfinde.

Denn tatsächlich ist diese göttliche Verbindung bereits hier und jetzt da und wird es auch immer sein. Sie fühlt sich nur manchmal so weit entfernt an, weil mein Bewusstsein gerade ganz anders ausgerichtet ist und sie nicht erfasst.

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Was will ich glauben?

Seit Divine Openings sehe ich den Bibelsatz „Nach Eurem Glauben geschehe Euch“ mit ganz anderen Augen: Es ist ein hilfreicher Hinweis, keine Mahnung oder gar Richtungsvorgabe!

Es weist einfach nur darauf hin, dass uns das Leben immer das beweisen und bestätigen wird, wovon wir überzeugt sind.

Daraus ergibt sich die Frage: Was will ich denn glauben?

Was will ich, dass das Leben mir beweist?

Worauf hätte ich Lust? Was würde ich mir wünschen, vom Leben bestätigt zu bekommen? Und von was müsste ich dementsprechend überzeugt sein?

Falls ich dann auf etwas stoße, dass ich momentan einfach noch nicht glauben kann, weil es noch zu weit weg ist, helfen mir diese Fragen trotzdem schon, meine Scheuklappen der bisherigen Überzeugung zu lockern und gesunden Zweifel einzustreuen. Und schwupps, hat das Glück einen Fuß in meiner Tür und wird mir helfen, mehr Gesundes, Freudvolles einzulassen.

Wie wäre es, wenn sich das für mich ändern könnte? 

Wie würde es sich anfühlen, wenn ich von meiner Gesundheit/Liebe/Freiheit/Kraft/Reichtum/… so überzeugt wäre, dass das Leben sie mir beständig bestätigt?

Woran werde ich diese Bestätigungen erkennen? Woran könnte ich erste Ansätze vielleicht jetzt schon erkennen?

So viele feine Fragen….

Ich bin mir sicher, Ihr werdet viel Freude damit haben 😉

Mit viel Liebe,
Gabriele

 

Göttlicher Hauch in uns

Dem Atem lauschen

Körperlose
lebendige Kraft im Körper
die streichelt, liebkost, nährt, belebt und
wieder verlässt

zärtlich, kraftvoll, stet
bedingungslos

Göttlicher Hauch, der erfüllt
und wieder leert
kommt und geht, wie Wellen am Strand

Was berührt er in mir?
Was nimmt er mit, wenn er geht?
Was weckt er auf?
Was war schon da?
Was bleibt zurück?

Was schwingt mit ihm aus mir, das bereits ich war, ist und immer sein wird?
und doch so viel größer als ich

Welche Essenz des Lebens, die den Teil des Seins, der ich bin,
innig begrüßt, erfüllt
und wieder verlässt,
in einem funkelnden Tanz des Lebens

fließend, strahlend und mit einer Ruhe
die jenseits der Worte liegt

Wer bin ich?
Die in diesem Atem berührt, gelebt und getanzt wird?
Wer bin ich?
Die mit diesem Atem berührt, belebt und erfrischt?

Eintauchen in das göttliche Geschenk des Seins
Dankbarkeit

Heilende Achtsamkeit und Freude am Körper

Ihr Lieben, ich staune immer wieder entzückt, wie einfach das Leben doch oft sein kann. Da schenkt man dem Körper mal ein bisschen freundliche Aufmerksamkeit und schon fließen unsere Lebenssäfte freier, die Energie lichtet sich, die Selbstheilungskräfte werden aktiviert und unsere gesamte Schwingung profitiert!

Das kniffligste ist oft gar nicht die richtige Technik, sondern eher keine Technik aufzuzwängen, sondern dem Körper tatsächlich nur Aufmerksamkeit und Raum zu schenken. Das gilt für das Eintauchen in Gefühle genauso wie für die heilende Zuwendung nach Innen.

In den Schweigeretreats haben wir so ein großartiges Resonanzfeld, dass es viiiiel, viel leichter fällt und selbst da leite ich noch zusätzlich an, so dass sich die Teilnehmer komplett fallen lassen können. Hier ist nun ein Mitschnitt für Euch mit genau dazu einer Anleitung, so dass Ihr selbst zu Hause jederzeit mit Leichtigkeit bei Eurem Körper liebevoll verweilen könnt 🙂

Ich hoffe, ihr entdeckt dadurch noch mehr von seiner Reichhaltigkeit und Einzigartigkeit und viel Freude dazu. Die Übung ist außerdem noch durch göttliche Heilkraft unterstützt, kann aber auch gerne zur pflegenden Stärkung der Gesundheit genutzt werden.

Entspanntes Genießen wünscht Euch,
Gabriele

Oasen der Ruhe in der „stillen“ Zeit

War Weihnachten oder auch die Vorweihnachtszeit wirklich jemals eine stille Zeit? Ich frage mich das ernsthaft. Im Bilderbuch sieht es wunderhübsch danach aus und in den alten Geschichten erscheint es so, aber selbst da nicht durchgehend.

Allerdings macht es für mich mittlerweile auch Sinn: in Vorbereitung auf ein Fest des Lichtes und der herzlichen Verbundenheit mit unseren lieben Mitmenschen ist es ja ganz natürlich, dass buntes Treiben herrscht. Wie viele möchten die Gelegenheit nutzen, um zusammen zu kommen und gemeinsam zu feiern, zu musizieren, sich zu beschenken,… ? Es liegt in der Natur der Sache. Da bleibt der Gegenpol Ruhe schon mal leicht auf der Strecke.

Vermisst du ihn? Hättest du gerne ab und zu eine Oase der Stille inmitten der vielen Termine und Erwartungen? Ich schon, und deshalb bin ich so froh, dass sie selbst inmitten des vorweihnachtlichen Sturms genauso zu finden sind, wie zu jeder anderen Jahreszeit auch. Ist das nicht großartig? Wir können IMMER wählen! Trubel oder Stille, aktiv oder entspannt, oder sogar beides gleichzeitig, es ist alles da!

Die nächste Oase der Ruhe liegt übrigens nur einen Atemzug von hier… einen einzigen köstlichen Atemzug, in dem du dein Einatmen bewusst auskostest, die gefüllte Lunge und dann, mit einem wohligen Seufzer, das Ausatmen.

In diesem einen Atemzug bleibt alles andere stehen. Du bist nur hier und jetzt. Spürst deinen Atem, deinen Körper und bist einfach nur da. Wie wohlig wunderbar schön!

Das genügt noch nicht? Ahh, ja da geht natürlich noch mehr 🙂

Dann nehmen wir halt noch einen Atemzug, oder auch zwei. Oder du gönnst dir gleich ganze zehn oder zwanzig Minuten nur für dich. Zehn köstliche Minuten, in denen die Gedanken schweifen dürfen oder immer wieder zum Atem zurückkehren können, in dem du das Aroma einer feinen Tasse Tee genießt, oder frische Luft bei einem kurzen Spaziergang, eine Kerzenflamme betrachtest, die so ruhig wirkt und doch ständig in Bewegung ist, oder dich wie eine Katze reckst und streckst, bis dein ganzer Körper wohlig mitseufzt und wieder ganz bei dir da ist,…

Sie sind überall, unsere Oasen der Stille. Sie sind wie die Ostereier von Weihnachten, vielleicht etwas versteckt, aber überall verteilt und eine solche Wonne zu entdecken.

Was sind Eure liebsten Oasen? Was sind Eure Lieblingsarten wieder in die Stille im Auge des Sturms zu gelangen, egal welcher Trubel gerade rundherum herrscht?

Mit schneeglitzernden Grüßen,
Gabriele